Wir alle kennen solche Engpässe: Informationen bleiben innerhalb des Unternehmens stecken, Verantwortlichkeiten, wer welche Entscheidungen bis wann treffen darf, bleiben unklar und die Organisationsstrukturen lassen schnelle und flexible Entscheidungen nicht zu. Solche Engpässe sind vielfach Auslöser massiver Veränderungsprozesse. Unternehmen sind deshalb heute im zunehmend schärfer werdenden Wettbewerb gefordert, ihre Aufbau- und Ablauforganisation immer wieder zu optimieren und an die aktuellen Bedingungen des Marktes anzupassen.
Die
Aufgaben, die zu bewältigen sind, sind umfassender Natur:
- flexibel reagieren auf Veränderungen des Marktes, Herausforderungen durch Wettbewerber und Anforderungen der Kunden
- die sich ändernden Interessen der Stakeholder befriedigen und für eine Ausgewogenheit zwischen den Interessensgruppen zu sorgen
- Prozesse im Unternehmen effektiver und effizienter gestalten und Synergien nutzen; beispielsweise Maschinen und Anlagen besser auslasten, Durchlaufzeiten verkürzen oder Hierarchien abbauen
- den Informationsfluss optimieren, um Entscheidungen rascher treffen zu können oder den Wissen- und Erfahrungsaustausch zwischen den Mitarbeiter zu verbessern usw.
Organisationen
- schlank und prozessorientiert -
Dies hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass ausufernde Hierarchien zunehmend abgebaut werden und Unternehmen sich mehr und mehr auf ihre Unternehmensprozesse konzentrieren. Im Zuge der Zertifizierungswelle in den Bereichen des Qualitäts- und Umweltmanagement haben sie ihre Prozesse identifiziert und optimiert. Dort, wo die Zertifizierung nicht nur dazu diente, den Ist-Zustand des Unternehmens zu dokumentieren und festzusschreiben, sondern sich im Sinne der Normenphilosophie zu verändern und zu verbessern, wurden Kern- und Supportprozesse herausgearbeitet und die Organisationsstrukturen daran ausgerichtet.
Wesentliche Vorteile der Prozessorientierung:
- Durch den prozessorientierten Organisationsaufbau können Unternehmen flexibler auf Veränderungen reagieren.
- Die Prozesse sind am Kunden, seinen Wünschen und Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen ausgerichtet.
- Spezifische Managementsysteme, z. B. in den Bereichen Qualitäts- oder Umweltmanagement, aber auch Arbeitsschutz, lassen sich einfacher integrieren.
- Integrative Managementsysteme wie Total Quality Management oder Business Excellence Modelle sind schneller und leichter zu implementieren
- Die Transparenz und Verantwortung für die Mitarbeiter bzgl. ihrer Teilprozesse werden verbessert.
- Die Motivation und Leistung der Prozessteams steigen.
Abbildung: Unternehmen als Prozessorganisation
Um eine gut funktionierende Prozessorganistion aufzubauen bedarf es jedoch einiger
professioneller Voraussetzungen. Hier sind die wesentlichen aufgeführt:
- Alle Prozesse im Unternehmen sind, unter Einbeziehung von Querschnittsfunktionen wie Personal und Controlling systematisch kundenorientiert gestaltet.
- Jedem Prozess wird eine verantwortliche Person (Process Owner) zugewiesen.
- Die verantwortlichen Teams werden von Mitgliedern gebildet, die ihr Fachwissen in unterschiedlichen Funktionsbereichen gesammelt haben.
- Die Teams haben eine große Kundennähe und eine hohe Entscheidungsbefugnis.
- Alle Prozesse werden regelmäßig auf ihre Effektivität und Effizienz hin überprüft und gegebenenfalls optimiert (Kontinuierliche Verbesserung).
- Schulungen der Mitarbeiter in allen prozessrelevanten Themenbereichen (Soziale Kompetenz, Kommunikation, Teamentwicklung, Kontinuierliche Verbesserungsprozess, Ideen- und Lösungsfindung etc.)
Wenn auch Sie eine professionelle Unterstützung im Bereich Prozessoptimierung suchen, unterstützen wir Sie gerne dabei. Rufen Sie uns einfach an, oder
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