Viele Unternehmen sind zurzeit mit der Verbesserung ihrer Unternehmensprozesse beschäftigt. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen machen dies erforderlich.
Doch in vielen Fällen wollen die Verbesserungen nicht so richtig gelingen. Wenn wir mit unseren Kunden reden, so hören wir öfter Aussagen wie
„Uns fehlt einfach die Zeit, um Prozessverbesserungen durchzuführen. Das Alltagsgeschäft erdrückt uns schon“ - Oder man hört: „Ja, wir haben schon mit der Verbesserung angefangen. Aber irgendwie ist das Ganze eingeschlafen“.
Die Verbesserungen von Geschäftsprozessen dürfen jedoch nicht als Nebengeschäft verstanden werden. Sie müssen vielmehr fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie werden. Im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit, der Kunden und der Mitarbeiter.
Die Arbeitsqualität ist Grundlage für die
Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.
Hier ein paar grundlegende Tipps für die Umsetzung von Verbesserungsprozessen:
| - |
Verankern Sie die Philosophie des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses in Verwaltung und Produktion. |
| - |
Nehmen Sie sich feste Zeiten für die Verbesserung von Ablaufprozessen vor. Circa 1-1½ Stunden/Woche. |
| - |
Geben Sie Aufgaben und Verantwortlichkeiten ab! Fördern Sie Eigeninitiative, Eigenverantwortung und unternehmerisches Denken. |
| - |
Mit der Kopplung von Zielvereinbarungen und einem Anreizsystem können Sie Ihre Mitarbeiter für das gemeinsame Ziel gewinnen. |
| - |
Definieren Sie Kennzahlen und Zielwerte für Ihre Verbesserungsziele. Teilen Sie gegebenenfalls Ihr Ziel in Teilziele auf. Nehmen Sie sich nicht zu viel auf einmal vor. |
| - |
Bestimmen Sie konkrete Verantwortlichkeiten und Maßnahmen. Erstellen Sie eine Prioritätenliste und einen Maßnahmenplan („Wer macht was bis wann?“). |
| - |
Kontrollieren und bewerten Sie Ihre Fortschritte. |
| - |
Und ganz wichtig: Feiern Sie auch mal mit Ihren Mitarbeitern die Erfolge. |
Der KVP-Verbesserungszyklus.